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Donnerstag

Die Kirche und die Christinnen und Christen jüdischer Herkunft während der NS-Herrschaft

Eine kaum bekannte Gruppe der Verfolgten des Nationalsozialismus sind die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgten Christinnen und Christen. Das Thema wurde jahrzehntelang von den Kirchen verschwiegen, hatten sie sich doch kaum schützend vor ihre eigenen Glieder gestellt. Etliche evangelische Landeskirchen hatten sie selbst diskriminiert, mit Berufsverboten belegt und schließlich sogar ausgeschlossen. Die Vortragsreihe will an dieses dunkle Kapitel der Kirchengeschichte erinnern und der Erinnerung an die christlichen Opfer der NS-Verfolgung einen Platz geben.

Getaufte jüdischer Herkunft. Zum Umgang der Evangelischen Kirche mit ihren Gliedern

Professorin Dr. Ursula Büttner gibt einen Überblick über ihre langjährigen Forschungen über das Verhalten der Evangelischen Kirche gegenüber den Christinnen und Christen jüdischer Herkunft.

Ort: Jerusalem-Akademie, Schäferkampsallee 36

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