Nachrichten und Berichte

 

Mathilda Wredes Anliegen ist weiter lebendig

Inhaftierten und Haftentlassenen wird von unterschiedlichen Institutionen geholfen

Im Mittelpunkt des heutigen Gottesdienstes der Sommerkirche stand Mathilda Wrede, die sich für Gefangene eingesetzt hat. Zum Thema der Gottesdienste gehört immer der Zusatz „Blick in die Zukunft“. Dafür, dass es für die Anliegen von Mathilda Wrede eine Zukunft gibt, sorgen zwei Institutionen, die wir hier kurz vorstellen:

Der Hamburger Fürsorgeverein hilft haftentlassenen Männern und Frauen, nach der Haft eine Wohnung oder anderweitige Unterkunft zu bekommen. Er bildet Ehrenamtliche für Einzelbegleitungen in und außerhalb des Justizvollzugs aus. Die „Soziale Beratungsstelle Eimsbüttel“ hilft bei persönlichen und finanziellen Problemen. Und vieles mehr! Übrigens: 2. Vorsitzende dieses Vereins ist Claudia Dreyer, ehemalige Leiterin der Untersuchungshaftanstalt am Holstenglacis und 1. Vorsitzende unserer Kirchengemeinde. Homepage des Fürsorgevereins: https://www.hamburger-fuersorgeverein.de/

Die Seelsorger*innen der Gefängnisseelsorge (deutschlandweit) stehen Inhaftierten und ihren Angehörigen bei und arbeiten mit den anderen im Vollzug Tätigen zusammen. Da die Arbeit in solch einem – in des Wortes mehrfacher Bedeutung – geschlossenen System nicht immer einfach ist, werden die Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen ständig weitegebildet, um ausreichend qualifiziert zu sein. Alle Infos: https://gefaengnisseelsorge.de/index.html