Geistliche Angebote

 

Impuls für den 07. April 2020

Wir rücken zusammen in diesen Tagen. Auch wenn man sich auf den Straßen und beim Lebensmittelhändler aus dem Weg geht. Für alle und für heute ein „Gebet für viele“. Von Lothar Zenetti

 

Behüte, Herr, die ich dir anbefehle,

die mir verbunden sind und mir verwandt.

Erhalte sie gesund an Leib und Seele

und führe sie an deiner guten Hand,

 

sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken

und die mir so viel Gutes schon getan.

In Liebe will ich dankbar an sie denken,

o Herr, nimm dich in Güte ihrer an.

 

Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen

und möchte ihm helfen, doch ich kann es nicht.

Ich wünschte nur, er wär bei dir geborgen

und fände aus dem Dunkel in dein Licht.

 

Du ließest mir so viele schon begegnen,

so lang ich lebe, seit ich denken kann.

Ich bitte dich, du wollest alle segnen,

sei mir und ihnen immer zugetan.

 

Einen gesegneten Tag wünsche ich Ihnen!

Pastor Michael Babiel

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Impuls für den 06. April 2020

In diesen Tagen der Passionszeit gedenken wir an den Leidensweg Jesu bis hin ans Kreuz. Wir richten unseren Blick aber nicht nur zurück, sondern Jesu Passion lässt uns auch sensibel und achtsam werden für die Leidenswege von Menschen in unserer Gegenwart. Jesus sagt sinngemäß, wenn Ihr in Eurem Leben Leidenden und in Not Geratenen begegnet, dann begegnet Ihr mir (Matthäusevangelium Kapitel 25, Verse 31 bis 40). Jesus will uns befreien vom Kreisen um uns selbst. Er will uns ermutigen, dass wir Anteil nehmen an der Not anderer und solidarisch füreinander einstehen.

Der evangelische Pastor und Theologe Dietrich Bonhoeffer, der vor 75 Jahren vom Naziregime ermordet wurde, hat diesen Gedanken der Zuwendung Gottes zu uns und unserer Zuwendung zu unseren Nächsten mit den folgenden Worten beschrieben:

Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,

flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot,

um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.

So tun sie alle, Christen und Heiden.

 

Menschen gehen zu Gott in seiner Not,

finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,

sehn ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod.

Christen stehen bei Gott in seinen Leiden.

 

Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,

sättigt den Leib und die Seele mit seinem Brot,

stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod,

und vergibt ihnen beiden.

In diesem Vertrauen könnten wir uns in unserem Leben neu ausrichten, einander zu Nächsten werden und gerade darin die Nähe Gottes zu uns allen neu erfahren.

 

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Impuls für den 04. April 2020

Solidarität ist mehr als ein Wort

Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung, für viele Menschen und Familien persönlich und existentiell, aber auch für uns als Gemeinschaft und Gesellschaft, für unser Miteinander. Wie weit reicht unsere Nächstenliebe? Wie weit reicht unsere Solidarität mit Anderen? Welche Belastungen sind wir bereit mit zu tragen?

Die Bilder und Nachrichten aus Italien und Spanien, aus gefährdeten Flüchtlingslagern in Griechenland und aus New York haben viele von uns sehr betroffen gemacht. Aber Betroffenheit allein reicht nicht aus. Tätige Hilfe und praktizierte Solidarität sind nötig im Blick auf lebenswichtige medizinische Hilfe, aber auch im Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Wir dürfen die davon betroffenen Menschen und Staaten damit nicht allein lassen. Das Corona-Virus kennt keine Grenzen. Unsere Solidarität mit Anderen sollte auch keine Grenzen kennen.

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Impuls für den 03. April 2020

Vor gar nicht all zu langer Zeit haben wir noch zusammengesessen und Tränen gelacht.

Vor gar nicht all zu langer Zeit sind wir anderen nicht aus dem Weg gegangen.

Vor gar nicht all zu langer Zeit taten wir so, als wäre die Welt noch in Ordnung – nur in der weiten Ferne schien es nicht mehr so zu sein.

Vor gar nicht all zu langer Zeit durften Kinder noch rutschen und Sandburgen bauen.

Vor gar nicht all zu langer Zeit sind alle ihrer Arbeit nachgegangen und hatten dabei nicht mehr Verlustangst als sonst.

Vor gar nicht all zu langer Zeit teilten wir Brot und Wein, feierten Gottesdienst in Kirchen und planten den Weg der Passion, der bald am Kreuz mündet und mit einem Lichtschein erneuert.

Vor gar nicht all zu langer Zeit haben wir einfach so vor uns hingeschaut und sehnsüchtig auf den Frühling gewartet.

Vor gar nicht all zu langer Zeit waren wir andere als heute.

Vor gar nicht all zu langer Zeit ... manchmal fehlt mir diese Zeit!

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Impuls für den 02. April 2020

Schweigen möchte ich ….

 

Schweigen möchte ich, Gott,

und auf dich warten.

 

Schweigen möchte ich,

damit ich verstehe,

was in deiner Welt geschieht.

 

Schweigen möchte ich,

damit ich den Dingen und den Menschen nahe bin,

allen deinen Geschöpfen,

und ihre Stimme höre.

 

Ich möchte schweigen,

damit ich unter den vielen Stimmen

die deine erkenne und höre.

(frei nach Jörg Zink)

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Impuls für den 01. April 2020

Wo ist Gott? Wenn wir eine Antwort versuchen, reden wir in Bildern, anders geht es nicht. Und es gibt viele Bilder. Wie Fußspuren im Sand sehe ich die Spuren Gottes in meinem Leben – jemand hat mir zur Seite gestanden, als ich in Not war, hat mir zugehört, mich getröstet – Spuren Gottes in meinem Leben.

Und ich habe zugehört, als ein anderer von seinen Problemen sprach. Ich habe einem Menschen in Not geholfen – Spuren Gottes in einem anderen Leben. Gott hat sie durch mich gemacht.

Wo Gott ist, da ist Liebe. Wo Liebe ist, da ist Gott.

Und was ist, wenn Krieg ist? Was ist, wenn Menschen krank werden und sterben? Warum ist meine Mama tot, schreit ein Kind. Warum habe ich kein Zuhause mehr? Wo ist mein Vater? Warum hilft mir keiner? Warum solche Schmerzen? Warum gerade ich? Wo ist Gott?

Ich weiß es nicht. Ich schweige lieber, sagt der eine Mensch: Es gibt wohl gar keinen Gott. Ich weiß keine Antwort sagt ein anderer, aber ich halte dennoch fest an Gott. Er ist groß, verborgen und geheimnisvoll. Ich vertraue auf ihn.

Menschen suchen Gott. Wo bist du? Wer bin ich? Kann ich dich finden? Hilfst du mir? Menschen erzählen von Gott, loben ihn, sagen: Ja, ich glaube an Gott und an Jesus Christus. So lese ich es in der Bibel.

Menschen fragen nach Gott, immer wieder: Wo bist du, mein Gott, woran soll ich dich erkennen? Es gibt eine Antwort: Wo man ihn einlässt, da ist Gott. Wo Liebe ist, da ist Gott. Aber Gott sehen, das geht nicht. Mit Gott ist es wie mit dem Wind – du siehst, wie die Blätter sich bewegen, aber den Wind siehst du nicht.

 

 

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Impuls für den 28. März 2020

Gebet und Stimme. Natürlich sind wir alle angehalten, die Öffentlichkeit zu vermeiden und nur dann die eigenen vier Wände zu verlassen, wenn es unbedingt sein muss. Unsere Lebensmittel bekommen wir nur Draußen. Und manches andere auch. Wer also unterwegs sein muss, mag uns sehr gerne seine Gedanken und Gebete, die am besten schon zuhause zu Papier gebracht wurden, in unseren Gebetsbriefkasten werfen, den wir zu diesem Zweck vor unsere Kirchen aufgestellt haben. Wir müssen uns nicht immer in die Augen schauen, um beieinander zu sein. Ein kleines Gebet in den Briefkasten und wir nehmen es in unsere nächste digitale Andacht auf, wenn Ihr es nicht ausdrücklich verneint. Aber bitte – kommt nur, wenn Ihr sowieso nach draußen müsst.

 

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Impuls für den 27. März 2020

Kinderstimmen

 

Der rasende Roller, der den Aufsteller des Gebetsbriefkastens umrundet. Leer ist der Kasten, aber das Dröhnen der Räder steigt zum Himmel.

Lachendes Kind beim Fahrradfahren: »Oh, wie schön. So frei.«

Auf dem frischen Gras der Wiese werden Papierflieger in den Himmel steigen gelassen.

Die Mutter ruft dem laufenden Kind hinterher, dass es 2 Meter Abstand halten soll. Fröhlich läuft das Kind Slalom auf dem Gehweg und ruft: »Mach ich doch. Was sind zwei Meter?«

Ich möchte auch Kind sein. Ihre Leichtigkeit haben, ihre Freude an den kleinsten Dingen. So sollten wir die Tage begehen.

 

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Impuls für den 25. März 2020

»Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so dass sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten. [...]

Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung hält, ruft man in England zu: keep your distance!«

Dieser kleine Text des Philosophen Arthur Schopenhauer, der nicht gerade als Menschenfreund galt, trifft doch einiges, was wir uns gut zu Herzen nehmen können. Es kommt heute mehr als zu anderen Zeiten auf die richtige »Entfernung« zwischen den Menschen an.

Zusammen halten – Abstand halten – Zusammen Abstand halten!

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Impuls für den 24. März 2020

Furcht
Die unsichtbare Gefahr zeigt sich in leer geräumten Regalen, Kontaktverbot und dem schönsten Sonnenschein - so wie es vor Ostern zu
sein hat. Immer mehr blüht um mich herum und ich ziehe mich zurück. Zurück aus der Geselligkeit. Und Furcht macht sich breit. Ich denke an die
vielen Menschen, die alleine sterben mussten und müssen. Ich denke an die Menschen, die nicht zu ihren Lieben durften, um sich zu verabschieden. Auch sie sind alleine mit ihrer Trauer und ihrem Verlust. Gedachte Umarmungen und Beisammensein kann nicht wirklich trösten, was wir aber so dringend notwendig haben. Und ich singe leise: „Im Dunkel unsrer Nacht, entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt, das nie mehr erlischt.“ (Taizé©lied)
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Impuls für den 21. März 2020

Bitte Abstand halten - ruft die Mutter ihrem Kind zu, das sich über etwas Bewegung auf dem Gehweg freut.

 

Bitte Abstand halten - singen sich die Nachbarn ihre gegenseitige Solidarität mit allen Menschen weltweit zu.

 

Bitte Abstand halten - wird dem Sohn gesagt, der nicht auf die Intensivstation zu seinen Eltern gehen kann.

 

Bitte Abstand halten – lässt der bald werdenden Mutter ihre Träume platzen, weil sie keine Begleitung für die Geburt mitnehmen kann.

 

Bitte Abstand halten – ermöglicht Kirche auf Abstand zu bringen und zu überdenken, ob Glaube nur analog geht oder nur analog geht.

 

Bitte Abstand halten – ruft die Regierung aus und kann nur empfehlen und nicht befehlen.

 

Bitte Abstand halten – lässt die Familie sich auf die kleinen Dinge besinnen, ohne Termine und Druck von außen.

 

Bitte Abstand halten – denken sich die Eltern, die verzweifelt überlegen, wie sie Homeoffice und Kinderbespaßung hinbekommen.

 

Bitte Abstand halten – lässt den Einsamen sehnsüchtig nach draußen blicken.

 

Bitte Abstand halten – lässt viele Menschen aktiv werden und ankämpfen gegen Ängste, Verunsicherung und Hilfe.

 

Bitte haltet Stand – durch Abstand – mit Verstand – und aus Anstand

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Impuls für den 20. März 2020

Es sprüht, sprießt und er ist nicht mehr aufzuhalten, der Frühling. In Zeiten der Verunsicherung entstehen neue Ideen, auch davon wie Gemeinschaft und Glaube neu und anders gelebt werden können #digitalekirche. Es ist erstaunlich: Chorprobe digital im Zuhause #SingToHopeChoir, Nachbarschaftshilfe, Andachten auf YouTube, Podcast zum Anhören von Impulsen und seit ein paar Tagen das #Balkonsingen zu »Der Mond ist aufgegangen«, um nur auf ein paar Sachen hinzuweisen. Die Menschen sind nicht (mehr) nur in der Schockstarre, sondern setzen sich ein. Und die Welle der Gemeinschaft ist nicht mehr aufzuhalten. So wie der Frühling. Jeden Tag sind mehr Knospen und Blumen und Blätter zu sehen. Das Leben kommt zurück und hält Einzug. Lasst uns täglich dankbar sein für unser und aller anderen Leben!

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Impuls für den 19. März 2020

Ich falle aus der Zeit. Komme nicht hinterher. Irgendwie ist alles anders. Seit fast einer Woche. Noch nie so gewesen. Haltlos im Strudel von Informationen, Verboten und Absagen. Geschlossene Gesellschaft, jede für sich. Steht Kopf. Ich bin überfordert und angestrengt. Aber vor allem verunsichert. Alle fallen grad aus ihrer Zeit, aus ihren Plänen und Träumen. Wann kommt die Normalität wieder? Gibt es ein Sprechen nach Corona? Oder nur noch ein Schweigen? Nein, natürlich nicht. Hoffentlich. Es gibt ganz viel Zuwendung, Ankämpfen gegen das Ausgeliefertsein und Hoffnung – verteilt wie bunt bemalte Steine, die unbedingt gefunden werden wollen. Lasst uns mehr dieser bunten Steine bemalen, verstecken und finden. #Ostersteine #stärkeralsdertod #hoffnunghamstern

 

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Impuls für den 18. März 2020

Genau vor zwei Monaten, am 18. Januar, fanden in der Alsterdorfer Sporthalle die zwei Aufführungen des Musicals "Martin Luther King - ein Traum verändert die Welt" statt. 1.300 Sängerinnen und Sänger im Chor, mehrere Tausend Besucher*innen, alle dicht an dicht: all das, was inzwischen auf gar keinen Fall mehr sein darf.
In dem Musical werden Stationen des Lebens des Baptistenpastors und Menschenrechtlers Martin Luther King dargestellt. Die Musik ist funk-soulig (von Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken), die Texte eindrucksvoll (von Andreas Malessa).
In einer Szene sitzt Martin Luther King im Gefängnis, verhaftet nach einem Protestmarsch. Er zweifelt an sich selber. Ist er ein guter Pastor? Oder lässt er jetzt seine Leute im Stich? Und seine Frau, seine Kinder, was denken sie von ihm? In diesrer tiefen Verzweiflung kommt die Heilige Geistkraft auf die Bühne, geht auf King zu und singt:
"Nimm meine Hand. Komm, ich halt dich fest. Hab keine Angst, ich bin hier. Wie eine Wand, wie ein starkes warmes Nest. Gottes Kraft und Geist bei dir. Ich halt' dich fest".
Und der Chor singt: " We shall overcome some day".

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Tag 4

Es gibt in diesen Tagen eine Reihe nie da gewesener Situationen und Herausforderungen. Viele Menschen müssen, oder wählen freiwillig, in Quarantäne zu Hause bleiben. Als Schutz für sich, aber vor allem für andere. Viele wohnen allein, sind es aber gewohnt, frei zu entscheiden, ob und wie viel sie Kontakt mit anderen Menschen haben. Diese Freiwilligkeit ist nun stark eingeschränkt, das allein Sein fällt vielen schwer. Ich möchte allen Mut machen, diese Zeit mit dieser Herausforderung als eine große Chance zu sehen, um daran zu wachsen.

Dazu ein Text:
"Die Einsamkeit hat mich gelehrt, dass das Zusammensein mit anderen etwas ziemlich Schönes ist, und das Zusammensein mit anderen hat mich gelehrt, dass die Einsamkeit etwas ziemlich Schönes ist..."
(Günter Radkte)

Möge es uns gelingen, in Erinnerung an die Schönheit des Zusammenseins mit anderen, die momentane Einsamkeit als etwas Schönes anzusehen.

 

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3. Tag

In Italien hat es wegen des Coronavirus bereits viele Todesfälle gegeben. Nicht selten war zu hören und zu lesen: "In den meisten Fällen handelte es sich um ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen".


Sollte diese Meldung etwa die Jüngeren beruhigen? Ich finde sie schlicht unbarmherzig und menschenverachtend! Und ganz und gar nicht biblisch.
Besonders in der hebräischen Bibel zeugen Geschichten davon, wie wichtig es ist, auf die Erfahrungen, die Weisheit, den Glaubensschatz der Älteren zu bauen. "Ich will meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben..." (Buch Joel).
Wie steht es um die älteren Menschen in deinem Leben? Was haben dir deine Eltern, deine Großeltern mit auf den Weg gegeben?
Nimm dir heute ein wenig Zeit, denke an sie und bete für sie. Ein Anruf tut auch gut.

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Sonntag, der 15. März 2020

Die Gottesdienste finden heute nicht statt, denn es ist jetzt oberste Priorität, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.
Die Gottesdienste finden nicht statt, und Gott ist trotzdem voll und ganz da. Nah bei jeder und jedem von uns. Ganz besonders nah bei all denen, die krank sind oder um einen kranken Angehörigen bangen.


Wie wäre es mit einer Kerze anzünden? Kurz vor 10 Uhr die Fenster aufzumachen und den Glocken zu lauschen? Ein stilles Gebet sprechen. Oder mit der Familie gemeinsam das Vater Unser beten. Einen Choral singen. Einfach so.
Ich bin mir sicher, viele Menschen werden es heute Morgen tun. Das ist Gemeinschaft. Niemand ist allein.
Gott ist da.

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